Madrichim- und Rashimreise 2025 nach Budapest
Unsere jährliche Madrichim- und Rashimreise fand bereits zum dritten Mal statt!
Nachdem wir vor zwei Jahren in Belgien und im letzten Jahr in Barcelona waren, führte uns die Reise diesmal nach Ungarn – nach Budapest, eine der schönsten Städte Europas.
Mit insgesamt 30 Teilnehmenden starteten wir früh am Morgen in Düsseldorf. Mit dabei waren die Jugendzentren Atid Bochum, Hatikvah Münster, Emuna Dortmund, Agada Recklinghausen und Chesed Gelsenkirchen.
Nach dem Check-in im Hotel blieb zunächst Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor unser erster Workshop in der Rumbach-Synagoge begann.
In der ersten Session drehte sich alles um das Thema Leadership – wir beschäftigten uns mit der Frage, was es bedeutet, zu führen, welche Werte uns leiten und wie wir diese in unserer Arbeit in den Jugendzentren umsetzen können.
Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Am nächsten Morgen starteten wir zu einer intensiven Jewish Sightseeing-Tour mit unserem Guide. Wir besuchten die beeindruckende Dohány-Synagoge, die zweitgrößte der Welt, spazierten durch das jüdische Viertel und erhielten im Holocaust-Museum Budapest bewegende Einblicke in die Geschichte des ungarischen Judentums.
Diese Eindrücke haben uns alle tief berührt. Nach dem Anzünden der Kerzen feierten wir gemeinsam Kabbalat Schabbat in der Rumbach-Synagoge und genossen anschließend ein köstliches fünfgängiges koscheres Abendessen im Restaurant Carmel. Der Abend war erfüllt von Gesang, Shiurim (Tora-Unterricht) und einem starken Gemeinschaftsgefühl.
Der Schabbat begann am nächsten Morgen mit einem Spaziergang durch die Stadt – diesmal entdeckten wir unter anderem auch die andere Seite der Donau und genossen den Blick über die Stadt von einem Aussichtspunkt.
Nach der Hawdalah erwartete uns ein besonderes Highlight: eine Bootstour auf der Donau.
Bei einem eleganten Buffet-Abendessen konnten wir das nächtlich erleuchtete Budapest vom Wasser aus bewundern – ein unvergesslicher Moment! Besonders das beleuchtete ungarische Parlament hat uns beeindruckt.
Am letzten Tag widmeten wir uns in einem weiteren Workshop über Jewish Leadership den Gedanken von Rabbi Jonathan Sacks, die uns tief inspirierten und die jüdische Jugendarbeit nachhaltig geprägt haben. Gemeinsam überlegten wir, wie wir seine Lehren in unsere eigene Arbeit in den Jugendzentren einfließen lassen können.
Vier Tage voller jüdischer Identität, Lernen, Sightseeing und Gemeinschaft stärkten uns als We.Zair-Team enorm.
Wir haben voneinander gelernt, neue Ideen entwickelt und unsere Verbindung als Westfalen-Team weiter vertieft. Jede und jeder bereitete Fun Facts über Budapest vor, es wurden viele Shiurim gehalten, und beim Drehen unserer Instagram-Videos hatten wir jede Menge Spaß. Am Ende waren alle glücklich, erfüllt und dankbar für diese gemeinsame Zeit.
Ich bin auch unglaublich dankbar für diese Erfahrung und kann mit voller Überzeugung sagen:
Diese Reise war ein voller Erfolg! Sie hat uns nicht nur als Team gestärkt, sondern auch gezeigt, wie lebendig, kreativ und engagiert jüdisches Jugendleben in Westfalen ist.
Ich freue mich schon jetzt auf die Planung der nächsten Reise – denn eines steht fest:
The next generation in Westfalia is ready!
Schaut euch unser Highlight-Video zu Budapest hier an: www.instagram.com/we.zair.westfalia
Gloria Tenenbaum, Jugendreferentin des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe
Foto: Archiv von We.Zair