Erinnerung lebendig halten

Besuch in der Jüdischen Gemeinde Dortmund
Presseerklärung

Ministerin Ina Brandes besuchte gemeinsam mit Rektor Manfred Bayer und weiteren Vertreter*innen der Technischen Universität Dortmund die Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund. Der Besuch knüpfte an ein Treffen im März 2025 an, bei dem erste Planungen für das Erinnerungsprojekt HOLO-VOICES im Mittelpunkt standen.

Ministerin Ina Brandes sagte insbesondere: „Ein bewegender und heiterer Besuch in der Synagoge in Dortmund: Auf Einladung von Wolfgang Polak war ich gemeinsam mit Rektor Bayer und weiteren Vertreter*innen der Technische Universität Dortmund in seiner Jüdischen Gemeinde zu Gast, deren Geschäftsführer er über 25 Jahre lang war. Vielen Dank an den Vorsitzenden der Gemeinde, Zwi Rappoport, und an Rabbiner Avigdor Nosikov für die offenen Gespräche, den interessanten Einblick in das jüdische Leben hier in Dortmund – und auch für die vielen jüdischen Witze.“

Ina Brandes und Wolfgang Polak

Die 1945 neu gegründete Gemeinde ist heute mit rund 2.600 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Westfalen-Lippe und ein lebendiger Ort religiösen, kulturellen und sozialen Lebens.

Als Zeitzeuge unterstützt Wolfgang Polak das Projekt HOLO-VOICES und teilt seine Erinnerungen an die Shoah. Bald wird sein Hologramm im Kulturzentrum „Zeche Zollverein“ in Essen zu sehen sein.

Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW