Zwischen Medaillen und Erinnerung
Die 22. Makkabiade in Israel – ein historischer Triumph für MAKKABI Deutschland
Als sich am Abend des 1. Juli 2026 die Tore des Teddy-Stadions in Jerusalem öffneten und Delegationen aus aller Welt unter dem Jubel tausender Zuschauer einzogen, war bereits in den ersten Minuten zu spüren, dass diese Makkabiade etwas Besonderes werden würde.
175 deutsche Sportler*innen der Mannschaft MAKKABI Deutschland
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Rund 5.000 Sportler*innen aus über 30 Ländern kamen nach Israel, um an der 22. Makkabiade teilzunehmen – den größten jüdischen Sportspielen der Welt und nach den Olympischen Spielen die zweitgrößte internationale Multisportveranstaltung überhaupt. Allein die israelische Delegation zählte rund 2.000 Athlet*innen, die Mannschaft der Vereinigten Staaten mehr als 900. Unter den europäischen Teilnehmern stellte MAKKABI Deutschland die größte Delegation.
175 deutsche Sportler*innen der Mannschaft MAKKABI Deutschland vor einem EL-AL-Flugzeug
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Insgesamt gingen 175 deutsche Sportler*innen in 16 Sportarten an den Start. Hinter ihnen lagen Monate intensiver Vorbereitung, unzählige Trainingseinheiten und ein gemeinsames Trainingslager in Duisburg. Vor ihnen lagen Tage voller Wettkämpfe, Begegnungen und unvergesslicher Momente.
Mit 128 Medaillen – darunter 20 Gold-, 33 Silber- und 75 Bronzemedaillen – erreichte MAKKABI Deutschland das erfolgreichste Ergebnis seiner bisherigen Makkabiade-Geschichte. Noch nie zuvor hatte eine deutsche Mannschaft bei diesen Spielen eine derart beeindruckende Medaillenbilanz erzielt.
Doch Zahlen allein erzählen niemals die ganze Geschichte.
Jede Medaille erzählt ihre eigene Geschichte – von jahrelangem Training, Rückschlägen, Disziplin und dem festen Willen, niemals aufzugeben. Doch die Makkabiade erzählt noch eine zweite Geschichte: die von Begegnungen, die weit über den Sport hinausreichen.
Um mehr über diese außergewöhnlichen Tage in Israel zu erfahren, sprach ich mit Alexander Michajlov, Cheftrainer der Tischtennis-Nationalmannschaft von MAKKABI Deutschland und selbst erfolgreicher Teilnehmer dieser Makkabiade.
Gemeinsam auf dem Weg nach Israel
Herr Michajlov, wie begann die Reise nach Israel?
„Unsere gesamte deutsche Delegation traf sich zunächst vom 26. bis 30. Juni im Trainingslager in Duisburg. Dort kamen alle Athletinnen und Athleten zusammen – unabhängig von ihrer Sportart. Es war eine hervorragende Gelegenheit, sich noch einmal gemeinsam auf die Makkabiade einzustimmen, letzte organisatorische Fragen zu klären und als Mannschaft zusammenzuwachsen.
Am 30. Juni fuhren wir mit mehreren Bussen gemeinsam zum Flughafen Frankfurt. Mit einem Charterflug ging es anschließend direkt nach Israel. Schon während der Reise war zu spüren, dass wir nicht einfach zu einem Sportturnier unterwegs waren. Wir reisten als deutsche Mannschaft – mit einem gemeinsamen Ziel.“
Wie waren die Bedingungen vor Ort?
„Unsere Delegation war auf mehrere Hotels verteilt. Alle Unterkünfte lagen direkt am Meer und boten hervorragende Bedingungen. Auch die Verpflegung war ausgezeichnet – besser hätte man sie sich kaum wünschen können. Für die Athletinnen und Athleten war das natürlich wichtig, denn wer Spitzenleistungen bringen möchte, braucht optimale Rahmenbedingungen.“
Blieb vor den Wettkämpfen genügend Zeit zur Vorbereitung?
„Ja. Das war sogar ein großer Vorteil. Wir konnten uns zunächst an das Klima gewöhnen, trainieren und uns mit den Wettkampfstätten vertraut machen. Gerade im Hochsommer Israels ist eine gute Akklimatisierung ein wichtiger Faktor.
Die Tischtennis-Wettbewerbe fanden vom 5. bis 7. Juli statt. Gespielt wurde in einem großen Sportkomplex, in dem gleichzeitig zahlreiche weitere Sportarten ausgetragen wurden. Die Organisation war hervorragend. Der Transport zwischen Hotel und Sportstätte funktionierte reibungslos, sodass sich alle Athlet*innen vollständig auf ihre Wettkämpfe konzentrieren konnten.“
Welche Eindrücke hat die Eröffnungsfeier bei Ihnen hinterlassen?
Alexander Michajlov überlegt einen Moment, bevor er antwortet.
„Das war ein Moment, den man niemals vergisst. Mehr als 5.000 Sportler*innen aus über 30 Ländern marschierten gemeinsam in das Stadion ein. Die Atmosphäre war überwältigend, von den Dimensionen her ließ sich die Eröffnungsfeier durchaus mit Olympischen Spielen vergleichen. Besonders eindrucksvoll war die Anwesenheit des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. Allein dieser Moment machte deutlich, welchen Stellenwert die Makkabiade für Israel besitzt. Und dass Deutschland unter all diesen Nationen die größte Delegation Europas stellte, war für uns alle ein besonderer Moment.“
Besonders beeindruckt hat mich, dass Alexander Michajlov bis hierhin ruhig und sachlich sprach. Doch als das Gespräch auf die sportlichen Ergebnisse kam, war deutlich zu spüren, wie viel ihm die Leistung seiner Mannschaft bedeutete.
„Als Cheftrainer von MAKKABI Deutschland und zugleich als aktiver Sportler bin ich mit unserem Abschneiden außerordentlich zufrieden. Unsere Tischtennis-Abteilung hat einen entscheidenden Beitrag zum außergewöhnlichen Erfolg der gesamten deutschen Delegation geleistet. Darauf können wir alle wirklich stolz sein.“
Rekordzahlen – und eine außergewöhnliche Familie
Wie groß der Beitrag der Tischtennis-Abteilung zum Gesamterfolg von MAKKABI Deutschland tatsächlich war, zeigen die Zahlen – und sie sind schlichtweg bemerkenswert.
Von den insgesamt 128 Medaillen, die die deutsche Delegation bei der 22. Makkabiade gewann, entfielen 37 Medaillen allein auf die Tischtennis-Wettbewerbe. Noch bemerkenswerter ist jedoch ein anderer Wert: Von den 20 Goldmedaillen, die Deutschland insgesamt errang, wurden 14 im Tischtennis gewonnen.
Allein diese Bilanz macht deutlich, welch herausragende Rolle die Tischtennisspieler*innen für den größten sportlichen Erfolg in der Geschichte von MAKKABI Deutschland spielten.
Familie Mihajlov
Foto: Rafael Herlich, Fotograf und Fotojournalist
Eine weitere Tatsache hat mich dabei besonders beeindruckt. Hinter großen Erfolgen stehen oft außergewöhnliche Persönlichkeiten. Manchmal aber ist es eine ganze Familie, die Sportgeschichte schreibt. Die Familie Michajlov erreichte bei dieser Makkabiade etwas, das selbst im internationalen Spitzensport seinesgleichen sucht. Während die gesamte deutsche Delegation 20 Goldmedaillen gewann, gingen 10 Goldmedaillen davon allein auf das Konto der vier Familienmitglieder aus Gelsenkirchen, Tatjana, Alexander, Katharina und Lisa Michajlov. Jede zweite Goldmedaille, die MAKKABI Deutschland bei dieser Makkabiade gewann, ging auf das Konto einer einzigen Familie.
Familie Mihajlov
Foto: Rafael Herlich, Fotograf und Fotojournalist
Die Erfolge im Einzelnen sprechen für sich:
- Katharina Michajlova gewann vier Goldmedaillen.
- Tatjana Michajlova kehrte mit drei Gold- und einer Silbermedaille nach Hause zurück.
- Alexander Michajlov errang zwei Gold- und zwei Silbermedaillen.
- Lisa Michajlova komplettierte die außergewöhnliche Familienleistung mit einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille.
Alexander Mihajlov
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Tatjana Michajlova
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Katharina Michajlova
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Lisa Michajlova
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Zusammengerechnet steht die Familie damit für 10 Gold-, 4 Silber- und 1 Bronzemedaille – eine Bilanz, die man wohl ohne Übertreibung als einmalig bezeichnen darf.
Bei aller Freude über die sportlichen Erfolge ist es der Familie Michajlov ein besonderes Anliegen, ihren aufrichtigen Dank auszusprechen. Von Herzen bedankt sie sich beim Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe sowie insbesondere bei der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen für die großzügige finanzielle Unterstützung, die ihre Teilnahme an der 22. Makkabiade in Israel überhaupt erst ermöglicht hat. Diese Hilfe war weit mehr als eine finanzielle Förderung – sie war zugleich ein Ausdruck von Vertrauen, Verbundenheit und gemeinsamer Verantwortung innerhalb unserer jüdischen Gemeinschaft.
Bei aller Begeisterung über den historischen Erfolg der deutschen Delegation freut es uns als Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe ganz besonders, dass auch Sportler*innen aus unseren Gemeinden Gelsenkirchen und Dortmund zu diesem außergewöhnlichen Ergebnis beigetragen haben.
Am einen Ende der Altersskala stand Alexandr Petuhovskij aus Dortmund, der älteste deutsche Makkabäer auf dem Siegerpodest mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen bewies er eindrucksvoll, dass sportlicher Ehrgeiz, Disziplin und Leidenschaft keine Frage des Alters sind.
Alexandr Petuhovskij
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Boris Dezent
Foto: MAKKABI Deutschland / Robert Poticha
Am anderen Ende der Altersskala stand Boris Dezent – ebenfalls aus Dortmund. Mit seinen erst 16 Jahren war er der jüngste Teilnehmer der Tischtennismannschaft von MAKKABI Deutschland. Trotz seines jungen Alters gewann er bereits eine Bronzemedaille und setzte damit ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft.
Zwischen Alexander Petuhovskij und Boris Dezent liegen mehr als sechs Jahrzehnte. Der eine steht für Erfahrung und Beständigkeit, der andere für Aufbruch und Zukunft. Gemeinsam zeigen sie auf eindrucksvolle Weise, dass die Makkabiade Generationen verbindet – und dass Leidenschaft für den Sport, Teamgeist und Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft keine Frage des Alters sind.
Mit sichtbarer Genugtuung sprach Alexander Michajlov über die gesamte Tischtennis-Mannschaft:
„Ich bin als Cheftrainer von MAKKABI Deutschland, aber auch als aktiver Sportler sehr stolz auf unsere Mannschaft. Alle Spieler*innen haben ihren Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. Dass unsere Tischtennis-Familie mit insgesamt 37 Medaillen einen so großen Anteil an der beeindruckenden Gesamtbilanz Deutschlands hat, ist das Ergebnis jahrelanger gemeinsamer Arbeit.“
Auch die Gesamtbilanz der deutschen Tischtennis-Delegation unterstreicht diese Leistung eindrucksvoll:
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14 x Gold
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9 x Silber
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14 x Bronze
Doch bei aller Freude über Medaillen und Rekorde gab es während dieser Tage in Israel auch Momente, in denen Sport plötzlich in den Hintergrund rückte. Momente der Stille. Momente des Erinnerns. Momente, die viele Teilnehmer wohl ihr Leben lang begleiten werden.
Mehr als Sport – Begegnungen, die bleiben
So beeindruckend die sportlichen Erfolge der deutschen Delegation auch waren – die 22. Makkabiade wird den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wohl aus einem ganz anderen Grund im Gedächtnis bleiben.
Gerade in diesem Jahr wurde deutlich, dass die Makkabiade weit mehr ist als ein internationales Sportfest. Sie ist Ausdruck jüdischen Zusammenhalts, gelebter Solidarität und gemeinsamer Verantwortung. Wer nach Israel gekommen war, um Medaillen zu gewinnen, begegnete zugleich einem Land, das noch immer die tiefen Wunden des 7. Oktober 2023 trägt.
Deshalb gehörte zum offiziellen Programm der deutschen Delegation auch eine Reise in den Süden Israels – in jene Orte, die am Morgen des sogenannten „Schwarzen Schabbats“ Ziel des brutalen Terrorangriffs der Hamas geworden waren.
Gemeinsam mit Delegationen der Maccabi World Union besuchten die deutschen Sportler*innen unter anderem das Gelände des Nova-Musikfestivals, das am 7. Oktober 2023 Schauplatz eines der grausamsten Massaker in der Geschichte des Staates Israel wurde.
Dort, wo einst Musik erklang, junge Menschen tanzten und das Leben feierten, erinnern heute Fotos, Kerzen, Blumen und unzählige persönliche Gegenstände an die Opfer dieses Tages. Für viele Mitglieder der deutschen Delegation war dieser Besuch einer der bewegendsten Momente der gesamten Reise. Sie begegneten Menschen, die den Terrorangriff überlebt hatten. Sie hörten ihre Geschichten. Sie erfuhren von Schicksalen, die sich kaum in Worte fassen lassen. Gemeinsam wurde innegehalten, erinnert und getrauert.
In solchen Augenblicken verlieren Medaillen für einen Moment ihre Bedeutung. Dann geht es nicht mehr um Siege oder Niederlagen. Nicht mehr um Gold, Silber oder Bronze. Es geht um Menschen.
Um Familien. Um Namen. Um Erinnerungen.
Vielleicht liegt gerade darin der eigentliche Sinn einer Makkabiade.
Sie bringt Jüdinnen und Juden aus aller Welt zusammen – nicht nur, um gegeneinander anzutreten, sondern um einander zu begegnen, einander zuzuhören und sich immer wieder bewusst zu machen, dass sie Teil einer weltweiten Gemeinschaft sind, die durch gemeinsame Geschichte, gemeinsame Werte und gemeinsame Verantwortung miteinander verbunden ist.
Sichtlich bewegt zeigte sich auch der Präsident von MAKKABI Deutschland, Alon Meyer, der die Eindrücke dieser Reise mit eindringlichen Worten zusammenfasste:
„Diese Eindrücke verpflichten uns. Die Namen der Ermordeten dürfen ebenso wenig vergessen werden wie ihre Geschichten und ihre Schicksale. Genau darin setzen wir dem Vernichtungswillen islamistischer Terroristen etwas entgegen. Sie wollten jüdisches Leben auslöschen. Wir werden dafür sorgen, dass die Erinnerung bleibt, dass jüdisches Leben sichtbar bleibt und dass diese Menschen nicht vergessen werden. Das ist der Beitrag, den wir als MAKKABI Deutschland leisten werden.“
Diese Worte waren weit mehr als eine Stellungnahme. Sie wurden für viele Teilnehmer zu einem stillen Auftrag. Denn die deutsche Delegation kehrte nicht nur mit Medaillen nach Hause zurück. Sie brachte auch Erinnerungen mit. Erinnerungen, die sich weder in Tabellen festhalten noch in Statistiken ausdrücken lassen – die aber vielleicht wertvoller sind als jede Auszeichnung.
Während des Besuchs beim Nova Festival Memorial zusammen mit Alon Meyer und Daniel Lörcher
sowie weiteren Mitgliedern der Nationalmannschaft MAKKABI Deutschland
Foto: Rafael Herlich, Fotograf und Fotojournalist
Was bleibt
Als die Wettkämpfe beendet waren und die Heimreise begann, kehrten die Athlet*innen von MAKKABI Deutschland mit einem historischen Erfolg nach Hause zurück.
128 Medaillen. So viele wie niemals zuvor.
Für viele bedeutete dies den Lohn jahrelanger Disziplin, harter Arbeit und unzähliger Trainingsstunden. Hinter jeder Medaille stehen persönliche Geschichten – von Verzicht, Ausdauer, Rückschlägen und dem festen Glauben an das eigene Ziel.
Doch wer mit den Teilnehmer*innen dieser Makkabiade spricht, merkt schnell, dass sie noch von etwas anderem erzählen. Sie erzählen von der überwältigenden Eröffnungsfeier in Jerusalem. Von der besonderen Atmosphäre unter tausenden jüdischen Sportler*innen aus aller Welt. Von neuen Freundschaften. Von Begegnungen, die Grenzen, Generationen und Sprachen überwunden haben.
Und sie erzählen von jenem stillen Tag im Süden Israels. Von den Bildern des Nova-Geländes. Von den Gesprächen mit Überlebenden. Von der Stille, die manchmal mehr sagt als jedes gesprochene Wort. Vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke der Makkabiade.
Sie verbindet Menschen nicht nur durch den Sport. Sie erinnert daran, dass jüdisches Leben immer auch Gemeinschaft bedeutet. Gemeinsame Freude. Gemeinsame Verantwortung. Gemeinsame Erinnerung.
Gerade in einer Zeit, in der Jüdinnen und Juden weltweit wieder verstärkt mit Antisemitismus, Hass und Gewalt konfrontiert werden, sendet die Makkabiade eine Botschaft, die weit über den Sport hinausreicht. Sie zeigt, dass jüdisches Leben sichtbar ist. Lebendig. Selbstbewusst. Und weltweit miteinander verbunden.
Als ich nach meinem Gespräch mit Alexander Michajlov den Hörer auflegte, blieb mir ein Gedanke besonders im Gedächtnis. Die Medaillen dieser Makkabiade werden ihren Platz in Vereinsheimen, Vitrinen und Familienalben finden. Die Erinnerungen aber tragen die Menschen in ihren Herzen. Und vielleicht ist genau das der größte Erfolg dieser 22. Makkabiade.
Nicht die Zahl 128. Nicht einmal die 20 Goldmedaillen. Sondern die Gewissheit, dass sich Tausende Jüdinnen und Juden aus allen Teilen der Welt in Israel begegnet sind – als Sportler*innen, als Freund*innen, als eine große Gemeinschaft.
Denn Rekorde können irgendwann gebrochen werden. Die Erinnerung jedoch bleibt.
Das Interview mit Alexander Mihajlov, Cheftrainer der Tischtennis-Nationalmannschaft von MAKKABI Deutschland führte
Ramiel Tkachenko, Chefredakteur der Zeitschrift J.E.W.