Große Vorfreude und prominente Gäste:

jüdische Grundschule in städtischer Trägerschaft feiert zweite Einschulung

Am 3. September 2026 war es endlich so weit: Mit strahlenden Gesichtern, bunten Schultüten und prall gefüllten Ranzen feierten 20 Erstklässlerinnen und Erstklässler ihre Einschulung.

Nach der feierlichen Eröffnung unserer jüdischen Grundschule als Teilstandort der Berswordt-Europa-Grundschule im August 2025 durften wir damit bereits zum zweiten Mal eine neue Generation von „I-Dötzchen“ in unserer Schulgemeinschaft willkommen heißen.

Foto: Foto am Ostentor – Andrian Chighelman

Der Einladung zu diesem besonderen Tag waren nicht nur die stolzen Familien gefolgt, sondern auch prominente Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft.

In seiner Begrüßungsrede konnte Zwi Rappoport zwei besondere Ehrengäste willkommen heißen, und zwar den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Alexander Kalouti, sowie den neuen Polizeipräsidenten unserer Stadt, Tim Frommeyer.

Beide ließen es sich nicht nehmen, den Schulneulingen alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt zu wünschen.

Foto: Foto am Ostentor – Andrian Chighelman

Die Gäste hatten auch Gelegenheit, die neuen Unterrichtsräume in Augenschein zu nehmen, in denen die Kinder zukünftig lernen sowie Sport treiben werden und deren moderne Ausstattung alle begeisterte.

Doch so wichtig der Besuch aus dem Rathaus und dem Polizeipräsidium auch war – die absoluten Hauptpersonen des Vormittags waren die 20 frischgebackenen Erstklässler mit ihrer Klassenlehrerin Diana Broner.

Damit sich die Kleinen von der ersten Minute an pudelwohl fühlten, hatten die älteren Kinder und die Kita-Vorschulkinder ein buntes Rahmenprogramm vorbereitet.

Die Zweitklässler, die erst am Vortag ihren eigenen Start in das neue Schuljahr gefeiert hatten, gestalteten die Feier tatkräftig mit. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Rakhil Kleyner (für die Zweitklässler) und der künstlerischen Leiterin der Gemeinde, Irina Weinschenker (für die Kita-Kinder) begeisterten sie die Schulneulinge mit eigens einstudierten, mitreißenden Musikbeiträgen und sorgten sofort für eine fröhliche Stimmung im Saal.

Nach diesem rundum gelungenen Fest, das ganz im Zeichen von Spaß und Gemeinschaft stand, blicken alle voller Vorfreude nach vorne. Auch wenn es am nächsten Tag hieß: „Der Ernst des Lebens beginnt.“

Foto: Stadt Dortmund, Oliver Schaper

Mit so viel Rückenwind, tollen Mitschülern und der Unterstützung der gesamten Gemeinde beginnt mit diesem neuen Lebensabschnitt für unsere 20 I-Dötzchen garantiert ein fantastischer Weg voller Erfolg und unvergesslicher Momente.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien eine wunderschöne Schulzeit!

Barbara Samuel, Jüdische Gemeinde Dortmund